Bei archäologischen Ausgrabungen werden meist nicht mehr als paar Fundamente früherer Gebäude freigelegt, oft sind es nur einige Gruben, in denen einst die Pfosten der Häuser befestigt waren. Trotz allem kann man sich in den meisten Fällen sein relativ genaues Bild davon machen, wie die Gebäude zu einer bestimmten Zeit in einem bestimmten Gebiet ausgesehen haben könnten. Die Grabungsdokumentation und die Datierung der Befunde liefert daher die Grundlage zur Rekonstruktion der nicht mehr vorhandenen, überirdischen Gebäudeteile.
Neben den Ergebnissen archäologischer Grabungen können auch schriftliche Quellen oder Abbildungen wie historische Karten, Holzschnitte oder Kupferstiche, wichtige Hinweise geben. In Gebieten, wo archäologische Ausgrabungen nicht möglich sind, bieten sie oft die einzigen Anhaltspunkte für eine stichhaltige Rekonstruktion.
Der Vorgang der Rekonstruktion besteht darin, die unterschliedlichen Hinweise zu einem schlüssigen Gesamtbild zusammenzufügen. Mit Hilfe von Analogien lassen sich noch vorhandene Lücken schließen. Die unterschiedlichen Hypothesen können schließlich direkt am Computermodell überprüft und angepaßt werden.
Mit Hilfe von CAD und 3D-Programmen entsteht am Computer ein maßstabsgetreues, digitales Modell. Daraus können je nach Einsatzgebiet Bilder, 3D-Animationen, interaktive Anwendungen oder auch reale Modelle erstellt werden. Für besonders realistisch wirkende Architektur- und Landschaftsmodelle werden Texturen verwendet, die aus Fotos echter Gebäude und Landschaften zusammengestellt sind.
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Bereichern Sie Ihre Ausstellung mit neuen Einblicken. Zeigen Sie historische Ansichten auf Schautafeln, mit 3D-Animationen oder Realmodellen. |
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3D-Modelle veranschaulichen im Film archäologische Grabungsergebnisse oder dienen als Hintergrund für nachgespielte historische Szenen. |
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Bieten Sie Ihren Besuchern einen Ausflug in die Vergangenheit. Auf Schautafeln, im Internet und in Informationsbroschüren bringen Sie die historischen Ansichten zur Geltung. |
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